Wärmebehandlung unter Vakuum bis max. 1200 °C

Die zu wärmebehandelnden Stoffe werden unter Vakuum auf die Härtetemperatur in mehreren Stufen und in Abhängigkeit von der Materialqualität erhitzt.  Am Ende des Zyklus wird die  Temperatur gehalten und die Stücke mit Hilfe von Stickstoff abgekühlt. Da das Metall kalt in den Ofen gelegt wird und am Ende abgekühlt herausgenommen wird, und der gesamte Ablauf unter einem Überdruck von Gas und Stickstoff erfolgt, werden die Materialien eine glänzenden und metallreine Oberfläche bekommend gehärtet.

Vorteile:

  • Nach eine Wärmebehandlung für eine zunderfreie Oberfläche
  • lässt sich die Wärmebehandlung bei einer kleinen Übertemperatur ausführen.
  • Zufolge der Gaskühlung ergeben sich weniger verbleibende Spannungen
  • Immer reproduzierbare Wärmebehandlungstechnologie
  • Genau regelbares  Wärmebehandlungsverfahren

 

Anwendung:

  • Heißverformung bei Werkzeugstählen (1.2343;  1.2344;  1.2367;  1.2365;  QRO90;  1.2714;  usw.)
  • Kaltverformungs-Werkzeugstahl (1.2080;  1.2379;  1.2436;  1.2842;  1.2767;   K 340;  Vanadis Stahl;  usw.)
  • Formstahl aus Kunststoff ( 1.2083;  1,2312;  1.2738;  usw.)
  • Korrosionsbeständiger Stahl (1.4153;  1.4034;  1.4122;  usw.)
  • Schnellstahl
  • Für alle Wärmebehandlungsverfahren, bei welchen es wesentlich ist, dass die Oberfläche nicht oxidiert und für die Kühlung das Stickstoffes ausreicht.